Nasza rozmowa z Projektem Pracownie

Unser Gespräch mit dem Projekt „Pracownie“

Auf dem Portal Projekt Pracownie ist ein ausführliches Interview mit uns erschienen. Ihr erfahrt unter anderem, woher die Idee für Steil stammt, wie wir arbeiten und was unser Name bedeutet.

Projekt Pracownie: Wir beginnen immer damit, woher die Idee stammt, sich mit einer bestimmten Art des Handwerks zu beschäftigen. Ist das eure einzige Einkommensquelle oder macht ihr das zusätzlich?

Marta: Nein, es ist nicht unsere einzige Einkommensquelle. Ich bin Innenarchitektin, Łukasz hingegen Fotograf. Die Idee entstand während eines gemeinsamen Aufenthalts in Paris: Wir schlenderten durch Geschäfte mit Designobjekten, und Łukasz fragte, warum wir nicht auch solche schönen Dinge herstellen. Ein Jahr später stellten wir schöne Dinge her und begannen, sie zu verkaufen.

PP: Wann genau war das?
Łukasz: Die Reise fand im Januar des vergangenen Jahres statt, im Sommer begannen wir, über das Konzept nachzudenken, und Anfang November legten wir los.

PP: Als wir uns kennengelernt haben, wart ihr also eigentlich ganz am Anfang eures Weges?
Ł: Im April waren wir bereits auf der Targach Rzeczy Ładnych. Zunächst hatten wir sogar überlegt, bei der Dezemberausgabe mitzumachen, aber dann fanden wir, dass es doch übertrieben wäre, sich nach nur einem Monat Tätigkeit dort anzumelden. 

PP: Wir befinden uns in eurer Wohnung und versuchen uns vorzustellen, wie eure Arbeit genau aussieht. Entwerft ihr die Produkte und kauft fertige Komponenten? In welchem Umfang sind eure Möbel und Accessoires Handarbeit?
Ł: Der erste Schritt ist eben der Entwurfsprozess. Marta kann ihn näher erläutern.
M: Das Material bildet eindeutig den Ausgangspunkt. Wir setzen auf Minimalismus. Wir gehen davon aus, dass sowohl Schiefer als auch Leder so interessante und dekorative Materialien sind, dass alles andere nur eine Ergänzung sein kann.

Dunkelbraune Lade-Griffe an den Fronten eines Holzschranks

Lasst ihr euch vom Norden und von Skandinavien inspirieren? Begann alles mit der großen Reise eures Lebens? Woher kommen überhaupt diese Bezüge zur Natur?
M: Ich bin durch Skandinavien gereist, Łukasz in andere Regionen, aber uns gefällt das skandinavische Design ebenso wie die raue Landschaft und Natur. Das ist in unseren Produkten sichtbar. Es sind keine Tische mit einer Platte aus poliertem Marmor, sondern mit der natürlichen, unbearbeiteten Struktur von Schiefer. Auch das Leder ist natürlich und unlackiert – anders als es bei Polstermöbeln normalerweise der Fall ist.

PP: Was bedeutet euer Name?
Ł: Er spiegelt genau die beiden Materialien wider, mit denen wir hauptsächlich arbeiten. Wir haben lange in den skandinavischen Sprachen gesucht. Schließlich entschieden wir uns für die Verbindung von Wörtern, die in ähnlicher Form praktisch in jeder skandinavischen Sprache vorkommen: „Stein“ (stein – Norwegisch, steinn – Isländisch, sten – Dänisch und Schwedisch) und „Leder“ (lær – Norwegisch, leður – Isländisch, læder – Dänisch, läder – Schwedisch).

Wir danken Karolina Malczewska und Małgorzata Herman herzlich dafür, dass sie sich um das Thema gekümmert haben, sowie Krzysiek Jedynak für die Fotos. Mehr lesen auf: https://www.projektpracownie.pl/material-wyznaczyl-kierunek/

Copyright © Projekt Pracownie

 Auf dem Foto: Ledergriffe für Schränke, Foto: Krzysiek Jedynak

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